| Über die Auffindung
der paradiesischen Umstände, und der Leichtigkeit
des Seins, gepaart mit Muskel bildender Schwerstarbeit.
Als ich mich Ende der 80 er Jahre dazu entschloss in
Italien zu wohnen, kam ich über den Umweg Florenz
und Verona durch ein Arbeitsangebot an die Ligurische
Küste .Da mir kurz vorher das Auto in Verona abhanden
kam, reiste ich mit dem Zug von Genua an. Das Meer und
die Sonne mit ihren silbrigen Reflexen auf hellblauem
bis türkisen Wasser, die mich von dort aus begleiteten,
haben mich sofort davon überzeugt, dass dies der
Platz sei, wo ich meine Zelte aufschlagen werde.
So war es dann auch. Mit der Arbeitsstelle lief alles
bestens und ich fing an, die Gegend zu erkunden. Bald
gab es keinen Fleck, keinen Feldweg, den ich nicht kannte.
Zu Fuß oder mit dem Auto, die abenteuerlichsten
Feldwege entlang, eroberte ich mir diese Landschaft
mit ihren sich ständig ändernden Eindrücken.
Ich hatte einen großen Traum. In dieser herrlichen
Landschaft , ein Häuschen zu finden, das noch bezahlbar
war.
In der Zwischenzeit machte ich mich Selbstständig
und bekam einen Sohn . Ende 2003, war es dann so weit.
Ich hatte das Geld um etwas zu kaufen.
Mein großer Traum, ein Rustico im Olivenhein,
sollte es dann aber doch nicht sein. Ich fand ein Haus
mit kleinem Garten im Ortskern von Dolceacqua.
Mit viel Optimismus und der Unterstützung von
einigen Freunden ging ich alsbald daran, Zwischenwände
abzutragen, alten Verputz und Zementfußböden
zu entfernen. Unvorstellbare Mengen von Bauschutt kamen
da zusammen, Berge, die in Säcke gepackt durch
die engen Gassen gekarrt werden mussten.
Im
Januar 2005 konnte ich dann in das Haus einziehen und
hatte auch bald die ersten Gäste auf Probe. Seitdem
sind viele Menschen aus aller Herren Länder hier
gewesen.
Was mich sehr freut ist, dass ich es geschafft habe
, eine außergewöhnliche Atmosphäre,
in Verbindung mit der alten Struktur zu schaffen, die
von meinen Besuchern sehr geschätzt wird.
Wasser, Berge, Schnee und Sonne und dazu ein außergewöhnlich
mildes Klima im Sommer wie im Winter, macht das besondere
dieses Landstriches aus.
Das scheinbar nebensächliche in dieser Gegend,
mit ihrem fabelhafte Klima und der Kombination von Meer
und dem Gebirge in Sichtweite, gehört für
mich zu den Hauptattraktionen dieses Landstriches. Prähistorischen
Fundstätten von unschätzbarem Wert für
die Menschengeschichte auf den nahen Hügeln, und
Felsgrotten sowie das größte Keltische Freiluftmuseum
in Europa, das“ Tal der Wunder“, dessen
Gipfel aus der Bergkette herausragen und besonders im
Winter faszinieren. Mit ihren Schnee bedeckten Gipfeln
bei einem ansonsten sommerlichen Klima und strahlend
blauem Himmel, das Meer zu Füssen, lässt dieser
Anblick Freude pur aufkommen.
Was
Sie hier ,außer die großartige Natur zu
genießen, noch tun können?
Sie können nach Monte –Carlo fahren, wo
Sie auch den Botanischen Garten mit seiner Grotte besuchen
können. Der Botanische Garten „Giardini Hanbury“,
in Mortola, mit seinen bis zum Meer angrenzenden Terrassen
wo im Sommer Konzerte stattfinden, liegt auf dem Weg
nach Mentone ( Frankreich ).
Im Landesinneren, auf der französischen Seite,
im Anschluss an den Nationalpark Mercantour, mit ihren
40000 Felsgravuren aus der Bronzezeit (2500 v.Ch.),
das „Musee des Mervailles“; Tende, Alpes
Maritimes.
Für
die Liebhaber von Flohmärkten( jeden Montag) ist
Nizza, das absolute Muss, oder wie wäre es mit
einer Walwatching –Tour von Sanremo aus.
Wer nicht ans Meer gehen will, weil es vielleicht zu
heiß ist, kann sich in den natürlich geschaffenen
Becken in das kühle ,klare Nass eines Bergbaches
stürzen. Den vielfältigen Vergnügungen
, Freizeitangeboten und sportlichen Betätigungen
sind beinahe keine Grenzen gesetzt.
Wenn Sie bis hierhin noch nicht Überzeugt sind,
von den Vorzügen, die dieser Landstrich bietet,
werden Sie vielleicht bei Ihrer täglichen Nahrungsaufnahme
fündig, zum Beispiel auf einem der vielen Dorffeste,
deren Hauptattraktion, die lokale Küche darstellt.
Die mediterane Küche, mit ihren sonnen gereiften
Früchten die das Angebot mit den Produkten aus
dem Weinbau auf erfreuliche Weise abrundet ist einfach
eine Gaumenfreude und schmecken köstlich Die Genießer
sind hier in ihrem Element .Spätestens dann wird
sie der Zauber eingeholt haben. Liebe geht eben auch
durch den Magen .
Im
Lebensmittelladen von Francesca gibt es das lokale Hefegeback,
die Michette und Crocette.
Ihre Monika Dausch
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